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Bundes-Lehrlingswettbewerb der Zimmerer in der Berufsschule Pöchlarn
Die besten Zimmererlehrlinge Österreichs 2021

14 Lehrlinge traten beim diesjährigen Bundeswettbewerb Österreichs bester Zimmererlehrlinge in den Werkstätten der Berufsschule in Pöchlarn gegeneinander an. Die anspruchsvolle Aufgabenstellung bestand in der Herstellung eines "Satteldaches mit Schopf und schrägem Ortgang" wobei die Zeitvorgabe bei 8 Stunden lag.

Sieger mit einer Gesamtpunktezahl von 68,55 wurde Tobias Karner aus dem Burgenland, vom Lehrbetrieb Kager Holzbau. Zweiter wurde der Salzburger Andreas Putz (67,45 Punkte), Lehrbetrieb Marcus Siller, knapp vor dem Niederösterreicher Michael Kohl (66,30 Punkte), Lehrbetrieb Hartl Haus GesmbH in Echsenbach.

"Das Modell war sehr arbeitsintensiv, wurde letztendlich aber von fast allen Teilnehmern fertiggestellt", zeigte sich Bundes-Lehrlingswart Johann Langeder zufrieden. Bundesinnungsmeister Siegfrid Fritz und Landesinnungsmeister Wolfgang Huber waren von der Qualität der Werkstücke beeindruckt und hoben den hohen Stellenwert der Lehrlingsausbildung hervor.

Richard Rochtboeck 500px

Der ehemalige Bundes- und Landesinnungsmeister KommRat Richard Rothböck feiert am 25. Jänner 2022, seinen 75. Geburtstag.

Rothböck wurde in Salzburg geboren, absolvierte Volks- und Hauptschule in Maxglan und schloss 1965 seine Lehre in den Zimmereibetrieben Rothböck und Irresberger in Salzburg ab. Danach absolvierte er die Bauhandwerkerschule für Zimmerei an der HTBLA Hallein und legte 1973 die Konzessionsprüfung für das Zimmermeistergewerbe ab.

Rothböck war von 1969 bis 1974 Polier bei der Zimmerei Martin Haslauer in Salzburg und übernahm in der Folge dieses Unternehmen. 1984 baute er die Betriebsstätte komplett neu und machte aus dem Einzelunternehmen 1999 eine GesmbH. Mit seinem Unternehmen deckte Rothböck nicht nur die gesamte Palette des Holzbaugewerbes ab, sondern betrieb ab 1997 auch den Baustoffhandel. Im Jahr 2000 hat er darüber hinaus eine Gewerbeberechtigung für das Dachdeckergewerbe, spezialisiert auf Dacheindeckungen mit Ziegel- und Betondachsteinen, erworben. Das Unternehme wird von seinem Sohn Ing. Roland Rothböck weitergeführt.

Mit Holzbau den Klimazielen einen großen Schritt näherkommen

Im Stiftskulinarium St. Peter fand kürzlich nach einer 1-jährigen pandemiebedingten Pause wieder eine Fachgruppentagung der Salzburger Holzbau-Meister statt. Dementsprechend gut war der Besuch.

Landtagsabgeordneter Mag. Hans Scharfetter berichtete in Vertretung von LH Dr. Wilfried Haslauer über die für den Holzbau erfreuliche jüngste Entwicklung im Bereich der Salzburger Bauordnung sowie der Wohnbauförderung. Verbesserte Rahmenbedingungen für Holzbauten sowie eine verstärkte Berücksichtigung im Bereich der öffentlichen Bauten sollen dem klimafreundlichen Baustoff verstärkt Rechnung tragen. Bei den öffentlichen Bauten werden schon jetzt gut 50% in Holz- bzw. Hybridbauweise errichtet, insgesamt bestehe noch Luft nach oben.

Andreas Jäger, Österreichs wohl bekanntester Meteorologe schlug mit seinem faszinierenden Referat zum Thema „Mit Holz gegen den Klimawandel“ Er schilderte plastisch, wie wichtig eine Senkung der CO2-Emmissionen für das Weltklima ist und betonte mehrfach, dass der Baustoff Holz aufgrund seiner CO2-bindenden Eigenschaften ein hervorragender Beitrag zur Verminderung der CO2-Belatungen sei.

Besonders erfreulich für den Berufsnachwuchs war die heuer hohe Anzahl von Absolventen der Holzbau-Meister-Befähigungsprüfung, die für ihre Leistungen geehrt wurden:

Mathias Baischer, Walter Georg Bliem, Christoph Eberl, Markus Grimmig, Andreas Haunsperger, Jörg Holzmeister, Lukas Knapp, Johannes Papp, Johannes Seiringer, Rupert Fridolin Siller, Martin Steiner, Anton Tiefenbacher und Jakob Zehentner erhielten eine Holzbau-Meister-Astecknadel sowie eine Urkunde überreicht bekamen.

Im Anschluss an die Fachgruppentagung fand in der Stiftkirche von St. Peter eine von Erzabt Korbinian Birnbacher gelesene Messe statt, im Rahmen derer die Landesinnung Holzbau und der Verein zur Förderung des Salzburger Zimmererhandwerkes einen Spendenscheck i.H.v. € 4.000,00 für die anlässlich der Gesamtrenovierung der Kirche erfolgte Renovierung des Gemäldes mit dem Hr.- Josef, dem Schutzpatron des Zimmererhandwerks, übergaben.

Bei der Fachgruppentagung und er anschließenden Messe traten Salzburgs Holzbau-Meister und deren Frauen erstmalig mit der neuen „Salzburger Holzbau-Meister-Tracht“ auf.

Bildbeschreibungen (Fotos Landesinnung Holzbau/Veigl):

Bild 1: Innungsmeister Friedrich Egger, GF Mag Karl Scheliessnig (beide links) und Innungsmeister-Stellvertreter Erich Wolf (rechts) mit den frisch gebackenen Holzbau-Meistern

Bild 2: Mit der neuen „Holzbau-Meister-Tracht“ demonstrieren Salzburgs Holzbau-Meister auch nach außen hin einen starken, einheitlichen Auftritt

Bild 3:  Vereinsobmann und Innungsmeister-Stv. Erich Wolf (li.), Innungsmeister Friedrich Egger und GF Mag. Karl Scheliessnig (v.re.) überreichen Erzabt Korbinian Birnbacher mit dem Spendenscheck vor dem restaurierten Gemälde des Hl. Josef in der Stiftskirche St. Peter

Hier können Sie die Bilder der Fachgruppentagung downloaden: zipFGT_Holzbau_2021.zip

Hausbesitzer bitte aufgepasst: Speziell im Winter ist jedes Dach ganz besonderen Belastungen durch Sturm und Schnee, Starkregen und Frost ausgesetzt. Wie jedes Auto vor der kalten Jahreszeit wintertauglich gemacht wird, ist jetzt der ideale Zeitpunkt, auch die „Sicherheit“ des Daches zu checken. Innungsmeister Egger rät daher: „Rufen Sie uns an! Der Holzbau-Meister wirft gerne noch vor dem Winter einen Blick auf ihr Dach. Er hat dafür ein besonders geschultes Auge und erkennt auf Anhieb, wo versteckte Schäden sind.“

Regelmäßige Wartung und zeitgerechtes Dämmen zahlen sich aus!

Auffällig farbliche Spuren oder Veränderungen in den Dachflächen weisen auf eventuelle bauphysikalische Schäden hin. Dasselbe gilt bei Wasserflecken im Bereich des Dachbodens oder Wasserspuren, die am Unterdach oder im Vordachbereich auftreten. Was die Hauseigentümer dabei laut Egger oft unterschätzen ist die „Feuchtigkeit, die sich im Dachinneren sammelt, das kann sowohl eindringendes Regenwasser wie auch massive Kondensatbildung sein und kann zu einer Schimmelbildung oder Schäden an der Konstruktion führen.“

Kurzum, regelmäßige Wartung spart bares Geld! Genau wie zeitgemäßes Dämmen, was obendrein auch noch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz darstellt. Innungsmeister Egger und sein Kollege Ingenieur Josef Rainer empfehlen daher: „Wenn das Dach ohnehin neu eingedeckt werden muss, lohnt sich die zusätzliche Dämmung fast immer.“ Eine Wärmedämmung steigert zudem die Wohnqualität spürbar, sowohl in Bezug auf den sommerlichen Wärmeschutz wie auch auf die Heizkosten im Winter. Denn die Wohnräume im Dachgeschoss erhalten dadurch ein ausgeglichenes Wohnklima inklusive größerer Behaglichkeit.

Mit der Wartung auf keinen Fall warten!

Denn gerade bei unentdeckten witterungsbedingten Defekten kommt es oft zu teuren Folgeschäden. Genau davor warnen Friedrich Egger und Ing. Josef Rainer von der Innung Holzbau Salzburg: „Nur durch regelmäßige fachmännische Wartung des Daches können Mängel gefunden werden. Sie erkennen mögliche Schwachstellen und weisen auf Schäden hin.“  Fixieren Sie daher so rasch wie möglich einen Dach-Check-Termin mit Ihrem Holzbaumeister!

Logisch! Ökologisch nachhaltig dämmen.

Wer ökologisch Dämmen will, dem legen Egger und Rainer Dämmstoffe aus natürlichen Baustoffen wie Holzfaserplatten ans Herz. „Die sind eine ökologische, dauerhafte und nachhaltig wärmedämmende Alternative zur Dämmung mit erdölbasierenden Schaumstoffen, bieten sehr guten Schutz gegen Kälte und minimieren damit die Heizkosten", so Rainer.  Besonders drei große Vorteile sprechen für eine Dämmung mit Holz:

  • Man kann so auch die sommerliche Hitze abhalten
  • Luftige Raumhöhen sind ohne heiztechnische Nachteile möglich
  • Holz ist ein atmungsaktiver Dämmstoff

Der Fachmann spricht hier von diffusionsoffener Bauweise. Feuchtigkeit kann aus dem Gebäude entweichen oder wird, handelt es sich um eine Dämmung mit Holzfaserplatten, von dieser aufgenommen und bei Bedarf wieder abgegeben. Dadurch sorgt die Holzdämmung für ein ausgleichendes und angenehmes, gesundes Raumklima.

Weitere Profi-Tipps für Ihr Dach, die sich lohnen.

Wesentlich für den Bauerfolg ist immer eine bauphysikalisch korrekte Planung, sowie eine qualitätsvolle Ausführung, daher sollte beides von Fachleuten erbracht werden. Die innovativen Holzbau-Meisterbetriebe in Salzburg bieten Komplettlösungen für Dachausbau, Zu- und Aufbauten sowie Aufstockungen aus einer Hand an.

Sie helfen sowohl bei Planungsfragen, liefern aber auch wertvolle Informationen rund um Wärmedämmung und erstellen den gesetzlich erforderlichen Energieausweis. Weiters geben sie Tipps zu Finanzierung und Förderung, denn die neue Wohnbauförderung der Landesregierung macht den Dachausbau noch attraktiver und rentabler. Laut Innungsmeister Egger ist ein Projekt bereits förderwürdig, wenn zumindest zwei Teile der Gebäudehülle (Fenster, Dach oder oberste Geschossdecke, Außenwand) thermisch saniert werden. Fördergelder gebe es dabei aber nicht nur für Hauseigentümer, betont Egger: „Auch die nächste Generation, die sich etwa eine Wohnung im Dachgeschoß einrichten möchten, kann die Wohnbauförderung in Anspruch nehmen.“

Besser wohnen unterm Dach.

Ein Dach schützt, gibt Wärme und Geborgenheit. Damit gehört ein gutes Dach über dem Kopf zu den wichtigsten Dingen im Leben. Und obendrein gibt so ein Dach dem Eigenheim auch noch sein unverwechselbares Gesicht und ist – wenn gut und zeitgemäß gebaut - hervorragend zur Senkung der Energiekosten geeignet.

Wer sich mehr Platz wünscht, kann die Dachsanierung gleich mit einer Dachbodenerweiterung durch den Holzbau-Meister verbinden", schlägt Josef Rainer vor. Der Aus- und Umbau des Dachgeschosses, von einem Meisterbetrieb der Holzbau-Innung durchgeführt, gilt als ein günstiger und schneller Weg zu zusätzlichem Wohnraum und gleichzeitiger Wertsteigerung des Hauses.

Sein Know-how macht den staatlich geprüften und lizenzierten Holzbau-Meister zum Experten für den fachgerechten Einsatz des Baustoffes Holz. Er ist derjenige, der stets mit Fachkompetenz beratend zur Seite steht. Lassen Sie Ihr Dach noch vor dem Winter vom Profi prüfen!

 

 

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