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Mit Holzbau den Klimazielen einen großen Schritt näherkommen

Im Stiftskulinarium St. Peter fand kürzlich nach einer 1-jährigen pandemiebedingten Pause wieder eine Fachgruppentagung der Salzburger Holzbau-Meister statt. Dementsprechend gut war der Besuch.

Landtagsabgeordneter Mag. Hans Scharfetter berichtete in Vertretung von LH Dr. Wilfried Haslauer über die für den Holzbau erfreuliche jüngste Entwicklung im Bereich der Salzburger Bauordnung sowie der Wohnbauförderung. Verbesserte Rahmenbedingungen für Holzbauten sowie eine verstärkte Berücksichtigung im Bereich der öffentlichen Bauten sollen dem klimafreundlichen Baustoff verstärkt Rechnung tragen. Bei den öffentlichen Bauten werden schon jetzt gut 50% in Holz- bzw. Hybridbauweise errichtet, insgesamt bestehe noch Luft nach oben.

Andreas Jäger, Österreichs wohl bekanntester Meteorologe schlug mit seinem faszinierenden Referat zum Thema „Mit Holz gegen den Klimawandel“ Er schilderte plastisch, wie wichtig eine Senkung der CO2-Emmissionen für das Weltklima ist und betonte mehrfach, dass der Baustoff Holz aufgrund seiner CO2-bindenden Eigenschaften ein hervorragender Beitrag zur Verminderung der CO2-Belatungen sei.

Besonders erfreulich für den Berufsnachwuchs war die heuer hohe Anzahl von Absolventen der Holzbau-Meister-Befähigungsprüfung, die für ihre Leistungen geehrt wurden:

Mathias Baischer, Walter Georg Bliem, Christoph Eberl, Markus Grimmig, Andreas Haunsperger, Jörg Holzmeister, Lukas Knapp, Johannes Papp, Johannes Seiringer, Rupert Fridolin Siller, Martin Steiner, Anton Tiefenbacher und Jakob Zehentner erhielten eine Holzbau-Meister-Astecknadel sowie eine Urkunde überreicht bekamen.

Im Anschluss an die Fachgruppentagung fand in der Stiftkirche von St. Peter eine von Erzabt Korbinian Birnbacher gelesene Messe statt, im Rahmen derer die Landesinnung Holzbau und der Verein zur Förderung des Salzburger Zimmererhandwerkes einen Spendenscheck i.H.v. € 4.000,00 für die anlässlich der Gesamtrenovierung der Kirche erfolgte Renovierung des Gemäldes mit dem Hr.- Josef, dem Schutzpatron des Zimmererhandwerks, übergaben.

Bei der Fachgruppentagung und er anschließenden Messe traten Salzburgs Holzbau-Meister und deren Frauen erstmalig mit der neuen „Salzburger Holzbau-Meister-Tracht“ auf.

Bildbeschreibungen (Fotos Landesinnung Holzbau/Veigl):

Bild 1: Innungsmeister Friedrich Egger, GF Mag Karl Scheliessnig (beide links) und Innungsmeister-Stellvertreter Erich Wolf (rechts) mit den frisch gebackenen Holzbau-Meistern

Bild 2: Mit der neuen „Holzbau-Meister-Tracht“ demonstrieren Salzburgs Holzbau-Meister auch nach außen hin einen starken, einheitlichen Auftritt

Bild 3:  Vereinsobmann und Innungsmeister-Stv. Erich Wolf (li.), Innungsmeister Friedrich Egger und GF Mag. Karl Scheliessnig (v.re.) überreichen Erzabt Korbinian Birnbacher mit dem Spendenscheck vor dem restaurierten Gemälde des Hl. Josef in der Stiftskirche St. Peter

Hier können Sie die Bilder der Fachgruppentagung downloaden: zipFGT_Holzbau_2021.zip

Hausbesitzer bitte aufgepasst: Speziell im Winter ist jedes Dach ganz besonderen Belastungen durch Sturm und Schnee, Starkregen und Frost ausgesetzt. Wie jedes Auto vor der kalten Jahreszeit wintertauglich gemacht wird, ist jetzt der ideale Zeitpunkt, auch die „Sicherheit“ des Daches zu checken. Innungsmeister Egger rät daher: „Rufen Sie uns an! Der Holzbau-Meister wirft gerne noch vor dem Winter einen Blick auf ihr Dach. Er hat dafür ein besonders geschultes Auge und erkennt auf Anhieb, wo versteckte Schäden sind.“

Regelmäßige Wartung und zeitgerechtes Dämmen zahlen sich aus!

Auffällig farbliche Spuren oder Veränderungen in den Dachflächen weisen auf eventuelle bauphysikalische Schäden hin. Dasselbe gilt bei Wasserflecken im Bereich des Dachbodens oder Wasserspuren, die am Unterdach oder im Vordachbereich auftreten. Was die Hauseigentümer dabei laut Egger oft unterschätzen ist die „Feuchtigkeit, die sich im Dachinneren sammelt, das kann sowohl eindringendes Regenwasser wie auch massive Kondensatbildung sein und kann zu einer Schimmelbildung oder Schäden an der Konstruktion führen.“

Kurzum, regelmäßige Wartung spart bares Geld! Genau wie zeitgemäßes Dämmen, was obendrein auch noch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz darstellt. Innungsmeister Egger und sein Kollege Ingenieur Josef Rainer empfehlen daher: „Wenn das Dach ohnehin neu eingedeckt werden muss, lohnt sich die zusätzliche Dämmung fast immer.“ Eine Wärmedämmung steigert zudem die Wohnqualität spürbar, sowohl in Bezug auf den sommerlichen Wärmeschutz wie auch auf die Heizkosten im Winter. Denn die Wohnräume im Dachgeschoss erhalten dadurch ein ausgeglichenes Wohnklima inklusive größerer Behaglichkeit.

Mit der Wartung auf keinen Fall warten!

Denn gerade bei unentdeckten witterungsbedingten Defekten kommt es oft zu teuren Folgeschäden. Genau davor warnen Friedrich Egger und Ing. Josef Rainer von der Innung Holzbau Salzburg: „Nur durch regelmäßige fachmännische Wartung des Daches können Mängel gefunden werden. Sie erkennen mögliche Schwachstellen und weisen auf Schäden hin.“  Fixieren Sie daher so rasch wie möglich einen Dach-Check-Termin mit Ihrem Holzbaumeister!

Logisch! Ökologisch nachhaltig dämmen.

Wer ökologisch Dämmen will, dem legen Egger und Rainer Dämmstoffe aus natürlichen Baustoffen wie Holzfaserplatten ans Herz. „Die sind eine ökologische, dauerhafte und nachhaltig wärmedämmende Alternative zur Dämmung mit erdölbasierenden Schaumstoffen, bieten sehr guten Schutz gegen Kälte und minimieren damit die Heizkosten", so Rainer.  Besonders drei große Vorteile sprechen für eine Dämmung mit Holz:

  • Man kann so auch die sommerliche Hitze abhalten
  • Luftige Raumhöhen sind ohne heiztechnische Nachteile möglich
  • Holz ist ein atmungsaktiver Dämmstoff

Der Fachmann spricht hier von diffusionsoffener Bauweise. Feuchtigkeit kann aus dem Gebäude entweichen oder wird, handelt es sich um eine Dämmung mit Holzfaserplatten, von dieser aufgenommen und bei Bedarf wieder abgegeben. Dadurch sorgt die Holzdämmung für ein ausgleichendes und angenehmes, gesundes Raumklima.

Weitere Profi-Tipps für Ihr Dach, die sich lohnen.

Wesentlich für den Bauerfolg ist immer eine bauphysikalisch korrekte Planung, sowie eine qualitätsvolle Ausführung, daher sollte beides von Fachleuten erbracht werden. Die innovativen Holzbau-Meisterbetriebe in Salzburg bieten Komplettlösungen für Dachausbau, Zu- und Aufbauten sowie Aufstockungen aus einer Hand an.

Sie helfen sowohl bei Planungsfragen, liefern aber auch wertvolle Informationen rund um Wärmedämmung und erstellen den gesetzlich erforderlichen Energieausweis. Weiters geben sie Tipps zu Finanzierung und Förderung, denn die neue Wohnbauförderung der Landesregierung macht den Dachausbau noch attraktiver und rentabler. Laut Innungsmeister Egger ist ein Projekt bereits förderwürdig, wenn zumindest zwei Teile der Gebäudehülle (Fenster, Dach oder oberste Geschossdecke, Außenwand) thermisch saniert werden. Fördergelder gebe es dabei aber nicht nur für Hauseigentümer, betont Egger: „Auch die nächste Generation, die sich etwa eine Wohnung im Dachgeschoß einrichten möchten, kann die Wohnbauförderung in Anspruch nehmen.“

Besser wohnen unterm Dach.

Ein Dach schützt, gibt Wärme und Geborgenheit. Damit gehört ein gutes Dach über dem Kopf zu den wichtigsten Dingen im Leben. Und obendrein gibt so ein Dach dem Eigenheim auch noch sein unverwechselbares Gesicht und ist – wenn gut und zeitgemäß gebaut - hervorragend zur Senkung der Energiekosten geeignet.

Wer sich mehr Platz wünscht, kann die Dachsanierung gleich mit einer Dachbodenerweiterung durch den Holzbau-Meister verbinden", schlägt Josef Rainer vor. Der Aus- und Umbau des Dachgeschosses, von einem Meisterbetrieb der Holzbau-Innung durchgeführt, gilt als ein günstiger und schneller Weg zu zusätzlichem Wohnraum und gleichzeitiger Wertsteigerung des Hauses.

Sein Know-how macht den staatlich geprüften und lizenzierten Holzbau-Meister zum Experten für den fachgerechten Einsatz des Baustoffes Holz. Er ist derjenige, der stets mit Fachkompetenz beratend zur Seite steht. Lassen Sie Ihr Dach noch vor dem Winter vom Profi prüfen!

 

 


So schützen Sie Ihre fahrbaren Untersätze vor allen Widrigkeiten – vor allem im Winter!

Egal ob Auto, Fahrrad oder Motorrad – hochwertige Geräte und Materialien verlangen einen entsprechenden Schutz. Ein Carport ist da genau das Richtige.

Die Entwicklung hat unsere Fortbewegungsmittel nicht nur schneller gemacht, sondern auch im Hinblick auf Ausstattung, Verarbeitung und Komfort verbessert. Immer edlere Fahrzeuge werfen aber auch die Frage auf: „Wie kann ich dafür sorgen, dass das möglichst lange so bleibt?“ Zum einen, weil man selbst lange eine Freude daran haben will, zum anderen, weil sich ein gepflegtes Fahrzeug eines Tages besser verwerten lässt. Das raue Klima in unseren Breiten stellt ja eine besondere Herausforderung für „Unterkunft und Pflege“ eines Autos, Fahrrades oder Motorrades dar – die Salzstreuung im Winter trägt ihr Übriges dazu bei.

Kein Eiskratzen mehr im Winter!

Wer keine Lust hat, sein Fahrzeug morgens von Eis oder Schnee zu befreien, kann sich dieser lästigen und unangenehmen Pflichten ein für alle Mal entledigen. Die Lösung schlechthin: ein Carport aus Holz! Diese halb offene Garagenkonstruktion schützt Autos, Bikes und Motorräder zuverlässig vor Regen, Wind und Hagel. Sie bietet im Sommer ein kühles Plätzchen im Schatten und sorgt im Winter für unbeschwertes (An-)Fahrvergnügen. Selbst gegenüber einer herkömmlichen Garage kann sich das Carport eindeutig behaupten: Es ist nicht nur günstiger und rascher gebaut als eine feste Garage, es hat vor allem auch im Winter einen entscheidenden Vorteil. Während nämlich die nächtliche Garagenwärme in Verbindung mit Streusalz die Rostbildung fördert, bleibt ein im Carport abgestelltes Fahrzeug davon verschont.

Rasch und günstig – die ideale Lösung

Das Um und Auf ist auf jeden Fall eine gute Planung. So ist es z.B. günstig, das Carport zur Wetterseite hin abzuschirmen, ansonsten aber möglichst offen zu gestalten. Berücksichtigen muss man außerdem statische Erfordernisse wie z. B. die maximale Schneelast, damit das Verhältnis zwischen leichter Konstruktion und Standsicherheit gegeben ist!
Kompetente Ansprechpartner für die Errichtung von Carports sind die Salzburger Holzbau-Meister – sie wissen, welches Holz am besten geeignet ist und wie es richtig geschützt und gepflegt wird. Dasselbe gilt für alle weiteren Möglichkeiten, rund ums Heim ein vor Witterungseinflüssen sicheres Plätzchen zu schaffen – etwa mit einer (nachträglichen) Terrassenüberdachung, einem Vordach, Pavillon oder Gartenhäusern aus Holz. Der Ausführung und Gestaltung sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. Holz lässt sich nach Belieben verarbeiten - von rustikal bis hochmodern. Auch die Kombination mit anderen Materialien, wie beispielsweise Dachverglasungen für mehr Licht bietet sich oftmals sehr gut an. Und damit passt sich der natürliche Baustoff aus unseren Wäldern auch exakt an individuelle Bedürfnisse und Gestaltungsvorlieben an!

GUT ZU WISSEN: Innungsmeister Friedrich Egger weist besonders darauf hin, dass Carports bis zu einer maximalen Länge von 7 Metern und einer maximalen Traufenhöhe von 2,5 Metern mit einem verminderten Nachbarabstand von 2 Metern, gemessen auf die Vordachkante, an die Grundgrenze herangebaut werden können. Bei Zustimmung des Nachbarn können diese Abstände auch unterschritten werden. Auf jeden Fall muss vor dem Bau eine behördliche Genehmigung erfolgen! Auch dabei steht Ihnen Ihr Holzbau-Meister gerne mit Rat und Tat zur Seite. Von der Baueinreichung bis zur Fertigstellung erledigt er „alles aus einer Hand!“

Denn darauf können Sie bauen: Bestes Know-how macht den lizenzierten Holzbau-Meister zum Experten für den fachgerechten und optimalen Einsatz des Baustoffes Holz.
BILD: EDER HOLZBAU THALGAU, BILD: HOLZBAU EGGER, DORFGASTEIN, BILD: INGENIEURHOLZBAU PIRNBACHER, ST. VEIT, BILD: RAINER HOLZBAU, TAXENBACH, BILD: ZIMMEREI HOLZBAU ROTHBÖCK, SALZBURG,

Nach den Bestimmungen der Gewerbeordnung kann jeder, der das 18. Lebensjahr vollendet hat und glaubt, über die nötigen fachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten zu verfügen, zur Befähigungsprüfung antreten. Der Kurs baut auf dem Lehrstoff der Bauhandwerkerschule für Zimmerei auf, weshalb dieser Ausbildungsstand als Mindesterfordernis für die Teilnehmer angesehen wird. Der Stoff der einzelnen Fachgebiete wird zusammengefasst und vertieft, es werden Aufgaben und Beispiele im Kurs gemeinsam durchgearbeitet. Der Kurs ist keinesfalls dazu geeignet, fehlendes Grundwissen zu vermitteln!

TEILNEHMERKREIS:
Facharbeiter mit abgeschlossener Lehre der Berufe Zimmerer, Zimmereitechniker, Absolventen von Baufachschulen, Bauhandwerkerschulen, oder sonstigen Berufsbildenden Schulen mit dem Schwerpunkt Holzbau

INHALT:

  • Fachkunde, Materialkunde
  • Darstellende Geometrie
  • Statik, konstruktiver Holzbau
  • Kostenrechnung, Kalkulation
  • Entwurf und Baubetrieb, Gebäudelehre u. Gebäudeinstallation
  • Entwurf landwirtschaftlicher Bauten
  • Mathematik
  • Unfallverhütung
  • Wärme-, Schall- und Brandschutz

VORTRAGENDE: Referententeam
KURSBEITRAG: € 5180,00 (inkl. Unterlagen)
HINWEIS: Für Teilnehmer des Vorbereitungskurses Holzbau-Meister, fachlicher Teil bieten wir zusätzlich am
27.08.+ 28.08.2021 einen Kurs 'Baurecht' an (Kurs-Nr. 60674011).
TERMIN: 03.09.2021 bis 05.03.2022
Fr 8.00-18.00 Uhr, Sa 08.00-17.00 Uhr
Kursbeginn: Freitag, 03.09.2021, 08.00 Uhr

Download Information und Anmeldeformular: pdfVBK_Holzbau-Meister_2021-2022.pdf

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