Der Holzbaupreis ist eine Auszeichnung für das angemessene Bauen mit dem Werkstoff Holz im Spannungsfeld von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Die Fachjury war sowohl von gestalterischen Umsetzungen als auch von beispielhaften technischen Lösungen beeindruckt. Noch nie wurden bei einem Holzbaupreis in Salzburg so viele Projekte eingereicht. Die Gewinner des Salzburger Holzbaupreises 2019 zeigen die hohe Qualität des Bauens mit Holz.

Am 31. Jänner 2019 fand die Verleihung des sechsten Salzburger Holzbaupreises mit mehr als 200 Teilnehmern im Hotel Heffterhof statt. In Anwesenheit zahlreicher Vertreter der Holz-, Architektur- und Wirtschaftsszene wurden sieben Auszeichnungen und sieben Anerkennungen an die Preisträger aus insgesamt 76 eingereichten Projekten vergeben.

Die vierköpfige Fachjury beschäftigte sich intensiv im Vorfeld mit den eingereichten Projekten und legte den Schwerpunkt für die Bewertung sowohl auf architektonische Gestaltung als auch auf materialgerechten Holzeinsatz, konstruktive Lösungen sowie innovative Konzepte. Die Auslober, proHolz Salzburg und die Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Oberösterreich und Salzburg, zeigten sich erfreut über die hohe Qualität der Einreichungen. Der Holzbaupreis steht aber nicht nur für die Spitze der Holzbaukultur, sondern vielmehr demonstriert er auch die breite Basis an hoch qualitativen Holzbauten, die in den letzten Jahren entstanden sind. „Die ökologische Bedeutung, das technische Potenzial und eine neue Ästhetik des vertrauten Materials, das vor unserer Haustüre wächst, die Schönheit und das architektonische Potenzial holt der Salzburger Holzbau auch mit dem diesjährigen Holzbaupreis wieder vor den Vorhang“, so Architekt DI Heinz Plöderl, Vorsitzender der Architekten.

Die Forst- und Holzwirtschaft in Salzburg blickt positiv in die Zukunft. „Bei allen Projekten zeigt

Weiterlesen: Salzburger Holzbaupreis 2019

Selber schauen ist gut. Professionelle Kontrolle noch besser.
Heuer hat der Winter mit seinen hohen Schneelasten, Sturm und Frost Salzburgs Dächern wirklich besonders hart zugesetzt. Daher ist es gerade jetzt auch besonders wichtig, dass Bauherrn gut kontrollieren, ob es im Ausbau zu Einpressungen, Verformungen oder sogar Rissbildung gekommen ist. Es gilt auch, gut auf Spuren von Feuchtigkeit zu achten und ob auf den ersten Blick schon Schäden zu erkennen sind. Und das natürlich ganz speziell in den Gebieten, in denen die Dachlasten heuer besonders hoch war. Sind auch nur kleine Mängel erkennbar, ist es wichtig, sich von Fachleuten helfen zu lassen.

Denn bleiben erste Defekte unentdeckt, kommt es oft zu teuren Folgeschäden. Und genau davor warnen Experten wie Friedrich Egger und Ing. Josef Rainer von der Innung Holzbau Salzburg: „Das geschulte Auge der Profis erkennt versteckte Schäden auf Anhieb. So können durch fachmännische Kontrolle des Daches Mängel rasch richtig eingeschätzt und behoben werden.“ Salzburgs Holzbau-Meister sehen bei der Dachkontrolle mögliche Schwachstellen und weisen auf bauphysikalische Schäden hin. Das gilt insbesondere bei Wasserflecken im Bereich des Dachbodens oder bei Wasserspuren, die am Unterdach auftreten. Was die Hauseigentümer dabei laut Innungsmeister Friedrich Egger oft unterschätzen: „Feuchtigkeit, die sich im Dachinneren sammelt, kann zu einer Schimmelbildung oder Schäden an der Konstruktion führen.“

Ganz wichtig: Auch Nebengebäude genau im Auge behalten!
Nach diesem Winter gilt es aber auch, Nebengebäude wie Carports, Schuppen oder Gerätehütten keinesfalls aus den Augen zu verlieren. Hier sind mögliche Verformungen durch die besonderen Belastungen der Wintersaison oft sogar noch einfacher zu erkennen als bei komplexen, verbauten Dachkonstruktionen. Gerade in diesen Fällen ist es sehr wichtig, jetzt schon Maßnahmen zu ergreifen, um für den nächsten Winter gut gerüstet zu sein. Man sollte daher ganz genau schauen, wo Verstärkungen sinnvoll sein können. Die Experten Ihres Vertrauens unterstützen Sie auch dabei sehr gerne. Und jetzt im Frühling ist für diese Maßnahmen der ideale Zeitpunkt.

Dämmen hilft sparen und sorgt für ein ideales Raumklima.
Kurzum, eine gute fachmännische Kontrolle hilft dabei, langfristig bares Geld zu sparen. Und das gilt auch für zeitgemäßes Dämmen, was obendrein auch noch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz darstellt. Innungsmeister Friedrich Egger und sein Stellvertreter Ing. Josef Rainer empfehlen in diesem Zusammenhang: „Muss ohnehin das Dach neu eingedeckt werden, lohnt sich die zusätzliche Dämmung in jedem Fall!“ Eine erhöhte und zeitgemäße Wärmedämmung steigert außerdem die Wohnqualität spürbar, betonen die Vertreter der Landesinnung Holzbau Salzburg. Denn so bleibt die Oberflächentemperatur von Wänden, Decken und Böden warm und die Behaglichkeit erhöht sich wesentlich.

Wer ökologisch dämmen will, dem legen die Profis Dämmstoffe aus natürlichen Materialien wie Holzfaserplatten ans Herz. „Das sind ökologische, dauerhafte und nachhaltig wärmedämmende Alternativen zur Dämmung mit erdölbasierenden Schaumstoffen. Sie bieten einen sehr guten Schutz gegen Kälte und minimieren die Heizkosten", so Rainer.

Weiterlesen: Dachkontrolle ist nach diesem Winter oberstes Gebot!

Besuchen Sie die Holzbau-Meister bei der wichtigsten Bau- und Wohnmesse im Westen Österreichs. In der HOLZWELT in Halle 10 - Vom 7. bis 10. Februar 2019 im Messezentrum Salzburg.

Holz ist ein langlebiger und nachhaltiger Baustoff – mit sehr langer Tradition und ganz großer Zukunft. Alle, die sich dafür interessieren, sollten auf gar keinen Fall die Messe „Bauen + Wohnen“ mit der HOLZWELT versäumen. Vom 7. bis zum 10. Februar 2019 können Besucher in Halle 10 am Messegelände erfahren, welche tollen Projekte sie mit Holz wie am besten realisieren können.

Von Wintergärten über Carports bis hin zum Dachbodenausbau, vom nachhaltigen Dämmen für umweltbewusste Hausbesitzer bis zum modernen Holzfertighaus – Salzburgs Holzbau-Meister zeigen Ihnen alle Möglichkeiten dieses faszinierenden Baustoffes. Holen Sie sich Tipps aus Experten-Hand, bestaunen Sie innovative Bauprojekte und informieren Sie sich bei den zahlreichen Ausstellern.

Vielfalt trifft Kompetenz

Es lohnt sich auf jeden Fall, die verschiedenen Messestände zu besuchen und den Holzbau-Meistern auch gleich direkt Fragen zu stellen. Denn sie wissen genau, worauf es beim Bauen mit Holz ankommt. Besonders umfangreiche Informationen über die Einsatzmöglichkeiten des heimischen und nachwachsenden Rohstoffes Holz gibt es am Stand der Holzbau-Meister (Stand 0828) und beim Infostand von Pro Holz (0724). „Unsere Experten werden die vier Messetage zum intensiven Austausch mit den Besuchern nutzen und gerne alle einschlägigen Themen rund ums Bauen und Wohnen mit Holz erörtern”, erklärt Ing. Josef Rainer, stellvertretender Innungsmeister der Sparte Holzbau.

Für spannende neue Impulse sorgen auch die abwechslungsreichen Vorträge auf der ORF Bühne, ORF-Radio Salzburg Café, Halle 10: Profis der Sparte Holzbau unterhalten Sie mit Informationen über die vielfältigen Vorteile und Anwendungsgebiete des Baustoffes Holz.

Zum Thema „Hoch hinaus mit dem Baustoff der Zukunft – Holz“ referiert am 7. Februar ab 14 Uhr Innungsmeister Egger, am 8. Februar ab 11 Uhr Innungsmeister-Stellvertreter Rainer. Lassen Sie sich das nicht entgehen!

Weiterlesen: Alles, was Sie schon immer über Holz wissen wollten: Auf der Bauen+Wohnen Salzburg 2019.


Der Verzicht auf den Keller macht Bauen ökonomisch und individueller.
Nebengebäude aus Holz helfen dabei, wirtschaftlich und klug zu bauen.

Die Kunst der Reduktion. So wird Verzicht zum Gewinn.

Günstiger bauen bedeutet manchmal einfach, den teuersten Teil eines Gebäudes – den Keller – wegzulassen. Nebengebäude aus Holz sind hier nämlich meist wesentlich wirtschaftlicher und entpuppen sich daher auch auf lange Sicht als die optimale Lösung. Die Größe des Nebengebäudes richtet sich nach individuellen wie örtlichen Anforderungen. Diese Bedürfnisse ebenso wie eine Vielzahl anderer Dinge sollten - wie bei der Planung eines Wohnhauses – gut bedacht werden, um eine wirtschaftlich optimierte Lösung zu schaffen.

Was muss ein Nebengebäude leisten?


Oberste Priorität hat die Überlegung was so ein Nebengebäude dann auch wirklich können muss. Es sollte ja auf keinen Fall ein zweites „Wohnhaus“ werden. Dafür ist es notwendig zu wissen, was man alles aus dem Wohngebäude auslagern will und was man dafür benötigt.

Fürs Auto sollte Platz sein. Da genügt meist ein offener Abstellplatz, ein Carport. Unter dem gleichen Dach sollten dann auch die Räume folgen, die keine Wärmedämmung brauchen und wo man sich selbst nur selten aufhält. Sprich, die Räume, wo Gartengeräte und Maschinen, Räder, Winterreifen, Sportgeräte und dergleichen abgestellt werden. Lagerräume für Obst und Gemüse sollten hingegen schon ein wenig wärmegedämmt sein, zumal es dort nicht frieren darf.

Temperatur und Lärm. Dämmung ist ganz entscheidend.

Da kann auch der Tiefkühlschrank Platz finden und mit einem kleinen Frostwächter findet man hier zur winterlichen Temperierung schon das Auslangen. Heikler wird es bei Räumen mit Wasseranschluss, wo es auf keinen Fall zu Frost kommen sollte. Die thermische Hülle dieser Räume sollte so ausgestattet sein, dass es auch hier mit einem Minimum an Wärmezufuhr getan ist, um Schäden zu vermeiden.

Die Wärmedämmung dieser Räume kommt der Ausstattung eines Wohnhauses schon etwas näher, benötigt aber nicht die gehobenen Anforderungen an Behaglichkeit und Raumklima. Hobbyräume und kleine „Werkstätten“ stellen ebenso wenige Ansprüche – doch sollte man hier auf Schallschutzmaßnahmen achten, um beim Einsatz von lauten Geräten nicht die Nachbarschaft zu belästigen.

Nebengebäude schaffen den nötigen Raum.

Auch Passivhäuser und Niedrigenergiebauten benötigen eine „technische Ausstattung“ mit Wärmepumpe, Komfortlüfter, Elektroschaltschrank usw. Sollte die Wärmebereitstellung für die kalten Wintermonate durch eine Pellets-, Hackschnitzel-, Stückholzheizung oder andere Heizquellen erfolgen, so sollten auch diese Einrichtungen im Nebengebäude untergebracht werden.

Unterschiedliche Bauweisen für individuelle Anforderungen.

Die Holzbaumeister beraten Kunden in puncto Holz-Bauweise immer mit der notwendigen Erfahrung und Expertise. Sie wissen auch bestens Bescheid um die Vorzüge der unterschiedlichen Holzbausysteme. Beispielsweise bei der Frage, ob eher stabförmige „Riegelkonstruktionen“ oder großflächige Massivholzelemente aus kreuzweise verleimten Holzlagen. Je nach statischen und bauphysikalischen Anforderungen oder Überlegungen zum Schallschutz bei Werkstätten mit lärmerzeugenden Maschinen erfolgt schon im Entwurf die Wahl auf die entsprechende Bauart.

Wo liegt nun die Wirtschaftlichkeit?
Die intelligente Aneinanderreihung der Raumzellen mit unterschiedlicher Anforderung an die Gebäudehülle und die Kompaktheit des Baukörpers bieten die größten Einsparungspotenziale. Eine unvorteilhafte Anordnung hingegen kann die Kosten ansteigen lassen. Ein Beispiel zeigt dies sehr deutlich:

Eine Raumzelle mit 10m² Fläche könnte theoretisch auch ein Ausmaß von 10m x 1m = 10m² aufweisen. Dabei wären dann 22 Laufmeter Wandfläche nötig. Bei einem gleich großen Raum mit 3,16m x 3,16m hat man hingegen nur 12,64 Laufmeter Wand herzustellen. Wenn man dann den Preis für 1m² Wandfläche berücksichtigt, geht die Schere bezüglich der Kosten noch viel weiter auf.

Unterm Strich bedeutet das: Lassen Sie sich von Anfang an in der Planung und Umsetzung von Profis beraten. Profitieren Sie vom Know-how und der Erfahrung der Salzburger Holzbaumeister. Sie zeigen, wo man am besten sparen kann, und wie man auf jeden Fall schonend mit seinen Ressourcen umgeht.

Bestes Know-how macht den lizenzierten Holzbau-Meister zum Experten für den fachgerechten und optimalen Einsatz des Baustoffes Holz. Er ist derjenige, der mit Fachkompetenz beratend zur Seite steht und von der Planung bis zur Fertigstellung „alles aus einer Hand“ erledigt!

Bilder:

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Gartenhaus in Seeham, Foto: ©Taro Ebihara

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APPESBACHER_HOLZBAU_Abersee, DSC Ideenbox Hefterhof, Salzburg

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Pongauer Holzbau, Altenmarkt, Nebengebäude

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Pongauer Holzbau, Altenmarkt, Nebengebäude

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