Bild31Der „Verein zur Förderung des Salzburger Zimmererhandwerks“ lud kürzlich zu einer Jubiläumsfeier in das „Gasthaus zu Schloss Hellbrunn“. Gefeiert wurde dabei die Marke „Holzbau-Meister Salzburg“ und die Umsetzung des „Holzbau-Meisters“ anlässlich der Gewerbeordnungsnovelle 2012. Eingeladen waren dabei all jene Personen, die dazu beigetragen haben, dass nach jahrelangen Bemühungen das Gewerbe nun offiziell „Holzbau-Meister“ heißt.  

 

Bundesinnungsmeister KommRat Richard Rothböck umriss den Werdegang des Holzbau-Meisters, der gedanklich bereits 1999 in seinem Unternehmen geboren wurde. Den ersten offiziellen Auftritt hatte der „Holzbau-Meister“ als – damals noch eher provisorische – Marke beim Bundeslehrlingswettbewerb der Zimmerer in Salzburg.
 
Die Idee wurde schließlich weiter verfolgt, um in der Öffentlichkeit eine Unterscheidung zu schaffen zwischen jenen Gewerbeberechtigungen, die im Zuge einer individuellen Befähigung erlangt wurden und jenen, die die Befähigungsprüfung abgelegt haben. Nur jene, die die Befähigungsprüfung als Grundlage für ihre Gewerbeberechtigung haben, sollten auch die Marke „Holzbau-Meister“ verwenden dürfen.

2004 wurde eine Lenkungsgruppe gebildet, die in Kooperation mit Werbeagenturen und dem Holzcluster-Salzburg im Jahr 2005 die Wortbildmarke „Holzbau-Meister Salzburg“ aus der Taufe hob. Im Februar 2005 wurde diese Wortbildmarke in einem Folder der Öffentlichkeit vorgestellt und noch im selben Jahr hat die Landesinnung Holzbau Salzburg die Marke für ganz Österreich als Wortbildmarke schützen lassen. Die Verwendung der Marke ist auch heute noch nur mit einem Lizenzvertrag, verbunden mit der Erklärung, bestimmte Kriterien einzuhalten, erlaubt.

Das Verwirklichung des Endzieles, nämlich die Verankerung des „Holzbau-Meisters“ in der Gewerbeordnung, gestaltete sich als überaus mühsam und zog sich über mehr als 10 Jahre hin. Nach mehreren „Rückschlägen“ und intensiven Bemühungen sowie Interventionen auf politischer Ebene konnte mit dem Inkrafttreten der Gewerbeordnungsnovelle am 14. September 2012 der Durchbruch erzielt werden: Die Bezeichnung „Holzbau-Meister“ ist nun offiziell in die Gewerbeordnung aufgenommen.

Der Bundesinnungsmeister dankte allen Freunden des Holzbaus, die ihren Beitrag zur Erreichung dieses Erfolges geleistet haben und die Idee des „Holzbau-Meisters“ von Anfang an mitgetragen haben. Landesinnungsmeister Friedrich Egger und Vereinsobmann Josef Koch ehrten zum Abschluss KommRat Rothböck für seine Bemühungen und Verdienste und überreichten Ihm einen handgeschnitzten hölzernen Holzbau-Meister-Stier.


Fotos (Veigl):

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Bild 1: Bundesinnungsmeister KommRat Richard Rothböck schilderte den Werdegang des „Holzbau-Meisters“

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Bild 2: Feier in würdigem Rahmen

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Bild 3: Vereinsobmann Josef Koch (li.) und Landesinnungsmeister Fritz Egger ehrten Bundesinnungsmeister KommRat Richard Rothböck für seine Bemühungen und verdienste

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