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Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat dem Innungsmeister der Landesinnung Holzbau, Friedrich Egger, aufgrund seiner besonderen Verdienste den Berufstitel „Kommerzialrat“ verliehen.

Im Rahmen einer Feierstunde überreichten WKS-Präsident KommRat Peter Buchmüller und WKS-Direktor Dr. Manfred Pammer  das Ernennungsdekret  Buchmüller würdigte dabei die außerordentlichen Verdienste Eggers um den Berufsstand, aber auch sein hohes, fast 20-jähriges Engagement in der Kommunalpolitik, dem regionalen Tourismus und der Volkskultur, wodurch er sich wertvolle Verdienste um die Region des Gasteinertales und das Ansehen Salzburgs insgesamt erworben hat  Egger war zudem jahrzehntelang bei der Freiwilligen Feuerwehr und dem Roten Kreuz tätig.

Interessenspolitisch hat Friedrich Egger durch sein außerordentlich hohes Engagement und sein knapp 30-jähriges Wirken als Funktionär in verschiedenen Institutionen maßgeblich da-zu beigetagen, dass durch eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit und hervorragendes „Networking“ das Ansehen des Berufsstandes erheblich gestärkt wurde und die Bedeutung für die Gesamtwirtschaft Salzburgs und Österreichs so einer breiten Öffentlichkeit dargelegt.

Friedrich Egger ist seit 1992 als Funktionär in der Landesinnung Holzbau tätig und übt seit 2010 die Funktion des Innungsmeisters aus. Seit 2010 vertritt er zudem die Salzburger Interessen im Bundesinnungsausschuss und agiert als Vorstandsmitglied von pro:Holz Salzburg, seit 2019 ist er auf Bundesebene Vorstandmitglied der Holzbau Austria

Nicht zuletzt seinem unermüdlichen Wirken in der Landes- und Bundesinnung Holzbau, aber auch der Holzbau Austria und bei ProHolz Salzburg ist es zu verdanken, dass der Holzbau in Österreich seit Jahren einen massiven wirtschaftlichen Aufschwung erlebt.

Durch Änderungen in den Salzburger Bauvorschriften, den Ö-Normen und zuletzt den OIB-Richtlinien ist es in Österreich nun möglich, praktisch alle Bauwerke in Holz errichten zu können.  Diese Änderungen waren großteils nur durch umfassende vorausgehende Forschungsprojekte möglich, in die Egger immer involviert war.

Der Anteil des Holzbaus gegenüber dem Massivbau konnte so in den letzten Jahren auf über 25% steigen, in manchen öffentlichen Bereichen (Schulen, Kindergärten) liegt der Holzbau in jüngster Zeit sogar vor dem Massivbau.

Durch den hohen Anteil an Holzbauten und dessen ökologischen Vorteile wird außerdem ein wesentlicher Beitrag zur Erreichung der Klimaziele geleistet

Bildbeschreibung (Foto WKS, v. li.):

WKS-Präs. KommRat Peter Buchmüller, Holzbau-Innungsmeister KommRat Friedrich Egger, Gerrtrude Egger, WKS-Direktor Dr. Manfred Pammer