image004Netzwerktreffen der Salzburger Holzwirtschaft

* Branchentreff in Hallein
* Holz & Salz, ein historischer Dialog (Univ. Prof. Heinz Dopsch)
* Wirtschaftspolitische Weichenstellungen (Lhstv. Dr. Wilfried Haslauer)

Am 30. November traf sich der Holzcluster Salzburg zum alljährlichen Holzad(e)vent,

diesmal im Ziegelstadel Hallein. Ohne Holz wäre die Geschichte in Salzburger anders verlaufen, heute trägt die Forst- und Holzwirtschaft überproportional zur Wirtschaftleistung des Landes bei und für morgen ist der nachhaltige Werkstoff Holz auf Grund seiner Umweltfreundlichkeit schon gar nicht wegzudenken.

„Das Holz“, so Univ.Prof. Heinz Dopsch in seinen Ausführungen über die geschichtliche Entwicklung „ war und ist ein Motor der Salzburger Wirtschaft“. In früherer Zeit hatten die Sudhäuser in Hallein enormen Holzhunger, aber auch die Erzverarbeitung mit einem frühen Zentrum in Lend stellte die Forstwirtschaft auf eine harte Probe. Risikofreudige und innovative Unternehmer, verarmte Salinenarbeiter aber auch vorausschauende Landesfürsten prägten die Gesellschaft. Bereits 1532 legte Erzbischof Matthäus Lang in seiner Bergwerksordnung Rahmenbedingungen für eine gesicherte Holzproduktion fest, eine vorbildhafte und vorausschauende Pionierarbeit in Sachen Nachhaltigkeit.

„Wir möchten Salzburg zu der Region mit der weltweit höchsten Lebensqualität machen“, so schließt Lhstv. Wilfried Haslauer an den Pioniergeist der Altvorderen an, „dazu gehört nicht Billiglohn sondern Unternehmergeist und Innovation“. Sorgen machen dem Politiker Umfragen aus denen hervorgeht, dass die berufliche Leistungsbereitschaft in der Bevölkerung dramatisch sinkt und wir uns immer mehr zur Freizeitgesellschaft entwickeln. Die Zukunft fürs Holz ist jedenfalls rosig. In der Holzwirtschaft erkennt auch das brandneue wirtschaftspolitische Programm Salzburg 2020 ein Stärkefeld mit gesellschaftlich wichtigem Zukunftspotential.

Architekt Simon Speigner schlug in der Diskussion vor,  zukunftsweisende Holzbauten zum landespolitischen Ziel zu erklären und somit einen konkreten Schritt in die praktische Umsetzung zu tun. Er appellierte an Politik und Bauträger: „beginnen wir mit dem Tennengau und machen dieses Zentrum der Holzverarbeitung und holzfachlichen Ausbildung zum Holzbauland. Für Bauqualität, gegen die Vernachlässigung von Baukultur, für mehr Experimentierfreude bei der Suche nach zukunftsfähigen Wohnformen, gegen die Erderwärmung, für die Menschen und für nachhaltige Lebenskonzepte“.

 „1000 Unternehmen und 20.000 Einkommensbezieher bedeuten ein wirtschaftliches Schwergewicht für das Bundesland Salzburg, beim Holzadvent feiern wir eine Erfolgsgeschichte“, freute sich abschließend Rudolf Rosenstatter, Obmann von proHolz Salzburg und verwies dabei auf die gute Zusammenarbeit aller der in der Forst- und Holzwirtschaft tätigen Unternehmer, Institutionen und Interessenvertretungen.

 image004
Clustermanager Herbert Wölger                

image005

Univ.Prof. Heinz Dopsch


image010   
Vl: Rudolf Rosenstatter, Heinz Dopsch, Wilfried Haslauer, Felix Schmidhuber, Franz Hirnsberger, Christian Salletmaier, Simon Speigner, Herbert Wölger


Alle Fotos zum Download unter: http://www.holzcluster.at/de/presse/presseinformationen